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Kritischer Erfahrungsbericht: Kleinanzeigen – Veränderungen mit bitterem Beigeschmack

Was einst als praktische Plattform für den Austausch von Waren und Dienstleistungen galt, scheint sich zunehmend in eine Richtung zu entwickeln, die vielen Nutzern sauer aufstößt. Kleinanzeigen rühmt sich damit, seine Nutzer vor unseriösen Angeboten zu schützen – doch bei näherem Hinsehen drängt sich die Frage auf: Wer schützt eigentlich die Nutzer vor den immer neuen Hürden und Kosten, die ihnen hier auferlegt werden?

Neuestes Beispiel: Die sogenannte „Umkreis“-Funktion. Eine Neuerung, die auf den ersten Blick nach einer hilfreichen Erweiterung klingt, aber in Wahrheit dazu führt, dass gewerbliche Anbieter drastisch in ihrer Reichweite eingeschränkt werden – es sei denn, sie greifen tief in die Tasche. Statt wie bisher Anzeigen dort aufzugeben, wo die Dienstleistung tatsächlich erbracht wird, darf sie nur noch am offiziellen Firmensitz platziert werden. Wer dennoch in weiteren Städten erscheinen möchte, wird zur Kasse gebeten: 9 Euro pro Anzeige, jeden Monat.

Das Resultat? Unternehmen, die ihre Dienstleistungen an verschiedenen Orten anbieten, werden massiv benachteiligt – es sei denn, sie sind bereit, extra zu zahlen. Eine durchaus fragwürdige Änderung, die viele Nutzer vor den Kopf stößt.

Kundensupport oder gezielte Verkaufsstrategie?

Wer sich mit dem Support von Kleinanzeigen in Verbindung setzt, bekommt schnell den Eindruck, dass es hier nicht um echte Hilfe geht, sondern um eine durchdachte Verkaufsstrategie. Ein Paradebeispiel dafür ist ein Anruf von einer angeblichen „Beraterin“, in diesem Fall Frau L. Walther.

Wer darauf hofft, ein offenes Ohr für berechtigte Kritik zu finden, wird enttäuscht.

Es scheint, als ob es hier nur um eins geht: Zahlende Kunden zu generieren. Argumente, warum eine kostenpflichtige Zusatzfunktion unsinnig oder geschäftsschädigend ist, werden ignoriert. Wer klarstellt, dass er keine weiteren kostenpflichtigen Optionen buchen möchte, erlebt etwas Interessantes: Das Gespräch wird abrupt beendet. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt – oder vielleicht doch nicht?

Man könnte sich berechtigterweise fragen, ob Mitarbeiter für das Verkaufen dieser Zusatzfunktionen möglicherweise mit einer Provision entlohnt werden. Denn das Verhalten lässt stark darauf schließen, dass nicht die Kundenzufriedenheit, sondern das Erreichen finanzieller Ziele im Mittelpunkt steht.

Auswirkungen auf Gewerbetreibende und Nachhaltigkeit

Ein Beispiel aus der Praxis: Unser Unternehmen bietet Haushaltsauflösungen an und verkauft dabei auch gut erhaltene Gegenstände wie Waschmaschinen oder Trockner weiter. Diese lassen sich in größeren Städten deutlich besser verkaufen als in einem kleinen Ort. Doch genau das ist nun nicht mehr möglich, da wir unsere Angebote nur noch an unserem Firmensitz listen dürfen. Kleinanzeigen rät uns, einfach in der Anzeige zu erwähnen, wo sich der Artikel tatsächlich befindet – eine Lösung, die mehr als realitätsfern erscheint.

Diese Regelung hat nicht nur finanzielle, sondern auch ökologische Folgen. Viele Haushaltsgegenstände könnten weiterverwendet werden, anstatt entsorgt zu werden. Doch wenn Anbieter durch künstliche Beschränkungen daran gehindert werden, Käufer in den richtigen Regionen zu erreichen, führt das zwangsläufig zu mehr unnötigem Abfall. Nachhaltigkeit scheint hier absolut keine Rolle zu spielen – dabei wäre es im Sinne aller, wenn noch nutzbare Geräte ihren Weg zu neuen Besitzern finden, anstatt auf dem Müll zu landen.

Wirtschaftlich betrachtet ist diese Regelung ebenso unsinnig. Es ergibt schlicht keinen Sinn, gebrauchte Gegenstände, die meist für 30 bis 50 Euro verkauft werden, erst zu zerlegen, für den Transport vorzubereiten und dann an den Firmensitz zu bringen, nur um sie überhaupt verkaufen zu dürfen. Dieser zusätzliche Aufwand steht in keinem Verhältnis zum eigentlichen Verkaufswert.

Zusätzlich wurde uns empfohlen, die Geräte einfach als Privatperson einzustellen und den Standort wie bisher zu nutzen. Dies mag auf den ersten Blick als Lösung erscheinen, doch es birgt rechtliche Risiken: Wer als Gewerbetreibender Waren unter einem privaten Account verkauft, verstößt gegen geltende Verbraucherschutzgesetze. Dies kann zu Abmahnungen oder rechtlichen Konsequenzen führen, was wiederum zeigt, wie fragwürdig solche Empfehlungen sind. Hier stellt sich die Frage, ob sich Kleinanzeigen.de der Tragweite dieser Ratschläge bewusst ist oder ob die Plattform bewusst in Kauf nimmt, dass ihre Nutzer sich auf dünnes juristisches Eis begeben.

Ein weiteres Problem ist die völlig realitätsferne Vorstellung, dass ein Kunde, der beispielsweise eine Waschmaschine in Bamberg sucht, eine Anzeige aus 15 km Entfernung angezeigt bekommt – nur weil im Titel oder der Beschreibung der Begriff „Bamberg“ steht. Wenn das funktionieren würde, könnte die Umkreissuche einfach durch solche Tricks umgangen werden. Doch genau das ist nicht der Fall, denn der tatsächliche Artikelstandort basiert auf dem Firmensitz und nicht auf der Beschreibung. Die Logik hinter diesen Empfehlungen ist mehr als fraglich und offenbart eine bemerkenswerte Inkompetenz.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die gesetzte Frist von drei Tagen zur Anpassung der Anzeigen, ohne jegliche Information darüber, was nach Ablauf dieser Frist geschieht. Diese Vorgehensweise wirkt nicht nur unprofessionell, sondern lässt auch Raum für willkürliches Handeln seitens Kleinanzeigen.de. Ein transparentes und kundenfreundliches Vorgehen sieht anders aus.

Hier der Emailtext: 

Hallo Herr Welz,

vielen Dank für das äußerst freundliche Gespräch, gerne teile ich Ihnen den Sachverhalt schriftlich mit.

Ich habe mir Ihr Nutzerkonto angeschaut und bei der Prüfung Ihrer Anzeigen ist mir aufgefallen, dass aktuell nicht alle 
Grundsätze von Kleinanzeigen eingehalten werden.  

Als gewerblicher Nutzer dürfen Sie in Ihre Anzeigen als Standort nur den Ort angeben, der in Ihrem Impressum als Firmensitz angegeben ist. 

Aufgrund dessen bitten wir Sie, innerhalb der nächsten 3 Werktage Ihre Anzeigen anzupassen.   

Sollten Sie weitere Fragen haben, so können Sie uns montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr unter der Rufnummer 030 8109 7979 erreichen.

Viele Grüße

 

Bisherige nachhaltige Denkweisen nicht mehr umsetzbar

Neue Kunden für Dienstleistungen zu gewinnen, wird zunehmend schwieriger – es sei denn, man bezahlt und bezahlt und bezahlt. Kleinanzeigen hat sich zu einem Portal entwickelt, das von allen Kundengruppen genutzt wird – seien es ehrliche Nutzer oder Betrüger. Über die Geschäftspraktiken muss man kaum noch Worte verlieren, jeder kann sich selbst ein Bild machen. Nachhaltigkeit, Werbeversprechen und Grundsätze? Alles nur Heuchelei. Hier zählt ausschließlich der Umsatz, und das Portal hat sich eine Einnahmequelle erschaffen, die sich ausschließlich auf gewerbliche Nutzer stützt.

Wer es bis hierhin geschafft hat und diesen Artikel verstanden hat, sollte sich ernsthaft überlegen, ob er bei Kleinanzeigen gut aufgehoben ist oder ob es sinnvoller wäre, auf alternative Portale auszuweichen. Natürlich muss ein Marktplatz wirtschaftlich arbeiten, und selbst die teils inkompetenten Mitarbeiter müssen von etwas leben. Doch irgendwann ist eine Grenze erreicht – und Kleinanzeigen.de scheint entschlossen zu sein, jeden Cent aus seinen Nutzern herauszupressen.

Vielleicht sollte man über ein Geschäftsmodell nachdenken, das auf weniger, aber kompetentere Arbeitskräfte setzt, die den Marktplatz besser präsentieren. Oder ob nicht bereits genug durch Werbung und bisherige fragwürdige Methoden verdient wurde. Denn eines ist sicher: Es gibt Alternativen zu Kleinanzeigen – und diese fokussieren sich weniger darauf, ihren gewerblichen Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Kleinanzeigen entfernt sich immer weiter von seiner ursprünglichen Idee eines nutzerfreundlichen Marktplatzes und entwickelt sich zu einem Unternehmen, das skrupellos auf Kosten seiner Nutzer agiert. Die nächste „Optimierung“ wird sicher nicht lange auf sich warten lassen – und noch dreister sein als die letzte. In diesem Sinne: Viel Spaß mit Kleinanzeigen. 

 

Hier sind einige Alternativen dazu:

Alternativen zu Kleinanzeigen.de

  • eBay Marktplatz

  • Quoka.de

  • Markt.de

  • Kalaydo.de

  • Facebook Marketplace

  • Shpock

  • Hood.de

  • Locanto

  • Trovas

  • Willhaben (vor allem in Österreich)

 

 

 

 

 

Kleinanzeigen.de entwickelt sich zunehmend zu einem reinen Geschäftsmodell auf Kosten seiner Nutzer.

Die neue „Umkreis“-Funktion zwingt Gewerbetreibende, ihre Anzeigen nur noch am Firmensitz zu platzieren – es sei denn, sie zahlen. Satte 9 Euro pro Anzeige und Monat für eine Funktion, die kaum einen echten Mehrwert bietet, aber die Sichtbarkeit erheblich einschränkt, wenn man nicht zahlt. Besonders problematisch ist dies für Entrümpler, Haushaltsauflöser und ähnliche Dienstleister, die Kleinanzeigen für den Verkauf von Waren am Einsatzort nutzen – für sie ist diese Regelung schlicht unbrauchbar.

Doch das ist nur ein Beispiel dafür, wohin sich Kleinanzeigen.de entwickelt: Mehr Kosten, weniger Freiheit für gewerbliche Nutzer, und ein Kundenservice, der häufig mit fragwürdigen Aussagen und unlogischen Vorschlägen auffällt.

Als ob die bisherigen kostenpflichtigen Zusatzfunktionen nicht schon teuer genug wären, erfindet man jetzt neue Einschränkungen, um noch mehr Einnahmen zu generieren.

Wie geht es weiter? Werden demnächst Zeichenbegrenzungen oder eine maximale Bildanzahl eingeführt, die sich nur gegen Zusatzkosten erweitern lassen? Oder wird die Telefonnummer erst nach Zahlung freigeschaltet? Die Richtung ist klar: Kleinanzeigen.de entfernt sich immer weiter von seiner ursprünglichen Idee als fairer Marktplatz und entwickelt sich zu einem Geschäftsmodell, das vor allem eines maximiert: Profit – auf Kosten der Nutzer.

Erfahre hier, warum Kleinanzeigen.de für viele Gewerbetreibende keine Option mehr ist und welche Alternativen es gibt!